18.11.2019 / 18:38 - Rubrik: Kultur

Bestseller-Autor Frank Behrendt: Spannender Lesedialog über das Winnetou-Prinzip

Bestseller-Autor Frank Behrendt: Spannender Lesedialog ber das Winnetou-Prinzip


Der Ort hätte Karl May gewiss gefallen: Viele feine Flaschen Wein und rustikale Atmosphäre im ´Bistro Verde´ in Köln-Rodenkirchen, beim Lagerfeuer des Lesefestes. Hier bot Besteller Autor Frank Behrendt wunderbares Live-Entertainment, wie man sein Leben nach dem Winnetou-Prinzip gestaltet. Auf Einladung der Bürgervereinigung Rodenkirchen trat Frank Behrendt am 12. November im Lesedialog mit Dieter Maretzky als Moderator auf. Frank Behrendt, Kommunikationsberater und ´Guru der Gelassenheit´, bot seinem Publikum einen unterhaltsamen Abend. Der Autor ist seit seiner Jugend leidenschaftlicher Winnetou-Fan. Er ließ sich in vielen Lebenslagen von dem stolzen Apachen-Häuptling und anderen Figuren des Schriftstellers Karl Maya inspirieren. Ihre Haltung, Klugheit, (Alters)Weisheit, der Wunsch nach Freiheit, interkulturelles Denken, die Abkehr von Rassismus und Hass, das alles hat er übernommen und für seine Wege adaptiert.

Dieter Maretzky zeigte auf, warum Winnetou in autoritären Regimen zwiespältig gesehen wurde. So war die Karl-May-Rezeption in der DDR geprägt von einer heiklen Ambivalenz: Karl May war lange Zeit nicht verboten, aber auch nicht erlaubt. Erst 1982 wurde seine Bücher in der DDR wieder gedruckt. Während Hitler in Winnetou ein Vorbild für die deutsche Jugend als ´heldenhaften Kompanieführer´ sah, wurde May auf der anderen Seite von NS-Pädagogen als Pazifist und Antirassist bekämpft. Etliche seiner Werke wurden verboten oder im nationalsozialistischen Sinne verändert.

Doch zur gleichen Zeit, früher und später waren in vielen osteuropäischen Staaten Karl Mays Bücher sehr beliebt. Das spiegelte den Wunschtraum nach Freiheit sowie das Interesse an fremden Ländern und Kulturen wider. Die Gäste des Lesefestes konnten auch die sprachliche Vielfalt erleben. Denn Karl May wurde in über 40 Sprachen übersetzt. Beatrix Polgar-Stüwe las in ihrer Muttersprache Ungarisch einen kurzen Auszug aus Winnetou III. Für die anwesenden Ohren klang das gewiss fremd. Auch wenn Ungarisch seit 2004 eine Amtssprache der EU ist, sprechen diese Finne-griechische Sprache weltweit nur 14 Millionen Menschen.

Und wer auf Deutsch die zehn Tipps lesen möchte, wie man sein Leben nach dem Winnetou-Prinzip gestaltet, der sollte sich das lesenswerten Buch von Frank Behrendt ´Liebe dein Leben und nicht deinen Job´ im Buchhandel oder über den Link unten besorgen. Die Gäste und die Bürgervereinigung Rodenkirchen dankten Frank Behrendt für den humorvollen und spannenden Abend.


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