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06.05.2018 / 12:26 - Rubrik: Magazin

Carsharing: Anbieter nach eigenen Bedürfnissen aussuchen





Carsharing erweist sich vor allem in der Stadt für mehr und mehr Menschen als geeignete Alternative zum eigenen Fahrzeug. Mit der steigenden Nachfrage wächst auch die Zahl der Anbieter, die ihrerseits grundverschiedene Vertragsmodelle bereithalten. Interessenten sollten sich bei der Wahl Zeit nehmen und sich im Vorfeld gründlich informieren. Als erster Schritt sollten die eigenen Bedürfnisse klar definiert sein: Wie oft, wofür und zu welchen Zeiten wird ein Auto benötigt? Wird es für kurze oder lange Strecken gebraucht? Wird es auf Landstraßen, Autobahnen oder in der Stadt benutzt? Ist Carsharing nur in der heimischen Region interessant? Oder ist ein überregionaler Anbieter, beispielsweise für Geschäfts- und Urlaubsreisen, sinnvoll? Je klarer die Bedürfnisse formuliert werden, desto einfacher fällt die Wahl des Vertragsmodells.


Abrechnung pro Kilometer oder Minute

Beispielsweise wäre ein kilometerbasiertes Abrechnungssystem einem zeitlichen vorzuziehen, wenn feststeht, dass das Fahrzeug zumeist während der Hauptverkehrszeiten im Stadtverkehr genutzt werden soll. Umgekehrt verhält es sich, wenn das Auto häufig zu weniger verkehrsträchtigen Zeiten für längere Autobahnfahrten genutzt wird. Nur eines von zahlreichen Entscheidungskriterien. Wie viele Autos gibt es und wo stehen diese? Wie sieht es mit Haftung aus? Monatlicher Fixbetrag oder nicht? ´Beim Carsharing empfiehlt es sich, eine detaillierte Kosten-Nutzen-Rechnung aufzustellen. Eine gründliche Recherche zahlt sich in der Regel aus´, sagt Steffen Mißbach, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland.




Keine Fixkosten

Generell ist Carsharing besonders für Personen interessant, die nicht auf die sofortige Verfügbarkeit eines Fahrzeugs angewiesen sind. Denn ein wenig Vorausplanung, gegebenenfalls auch eine Reservierung, ist bei jedem Anbieter nötig. Dem gegenüber stehen aber jede Menge Vorteile, die das Carsharing mit sich bringt: Keine Steuern, keine Versicherung, keine Reparaturen und Wartungen sowie keinerlei Ausgaben für einen Stellplatz - und nicht zuletzt ein Beitrag zum Umweltschutz.


Pressemitteilung des TÜV Rheinland vom 04.05.2018







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