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24.07.2017 / 15:11 - Rubrik: Magazin

Rauchmelder vor dem Urlaub überprüfen




Mangelnde Batteriespannung führt zu störenden Geräuschen

Defekte Rauchmelder verursachen störende Geräusche, Fehlalarme und teure Feuerwehreinsätze. Vor allem vor einer Reise sollten Mieter und Hausbesitzer daher prüfen, ob die Geräte einwandfrei funktionieren, empfiehlt das Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln. Dieses erhält zunehmend Beschwerden wegen Lärmbelästigung durch piepende Rauchmelder.

Erst kürzlich beschwerten sich Anwohner in Köln-Lindenthal über ständige Piep-Töne, die vor allem nachts die Lebensqualität beeinträchtigten. Mitarbeiter des Umweltamtes gingen dem Fall nach und konnten den Ton ebenfalls eindeutig wahrnehmen. Leider konnten sie die Geräuschquelle nicht ausfindig machen. Daraufhin verfasste das Amt ein Rundschreiben an die Anwohnerschaft und bat um Angaben zur möglichen Geräuschquelle. Die Stadt wies in ihrem Schreiben auch auf die Möglichkeit eines stillschweigenden Abschaltens des defekten Gerätes hin. Mit Erfolg. Wenig später waren die Geräusche nicht mehr zu hören.

Die Landesregierung führte die Rauchmelderpflicht in Nordrhein-Westfalen zum 1. April 2013 ein. Ab diesem Tag müssen alle Neubauten mit Rauchmeldern ausgestattet werden. Bestandsbauten müssen in der Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2017 ausgestattet werden. Für die Anschaffung und Montage der Rauchmelder ist der Eigentümer der Wohnung verantwortlich.

Doch nicht alle Geräte funktionieren richtig oder zum richtigen Zeitpunkt. Oft senden die Melder falsche Signale aufgrund eines technischen Defekts, abnehmender Batteriespannung oder aufgrund von erhöhtem Wasserdampf oder Hitze. Vor allem, wenn Mieter oder Hausbesitzer im Urlaub sind, kann das zum Problem werden: Von Nachbarn werden diese Signale häufig als störend wahrgenommen oder als Feueralarm interpretiert, Umweltamt und Feuerwehr werden alarmiert.







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